Altersvorsorge mit Indexfonds und ETF - Sparplan

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit steigender Lebenserwartung (verlängerte Rentenzeit), kürzerer Lebensarbeitszeit (Studium, Frührente) immer weniger Kindern (weniger Beitragszahler) ist eines nicht sicher: Ihre Rente!

Durch die verhängnisvolle Umstellung der Rentenfinanzierung vom Kapitaldeckungsverfahren (übrigens 1889 von Otto von Bismarck eingeführt) zum Umlageverfahren durch Konrad Adenauer im Jahr 1957 muss der Staat inzwischen einen immer größeren Anteil der Rente bezuschussen. Der Staat sind in diesem Fall Sie, der Steuerzahler.

Die Folgen sind klar und unabwendbar, entweder...

Wahrscheinlich alles.

Staatliche Versuche wie Riester-Rente oder Rürup sind für den Anleger sind durch bürokratische Verwaltungskosten unrentabel (für den Anleger, für Versicherungen und Banken sieht es anders aus) und müssen bei Fälligkeit sogar nochmal versteuert werden.

Somit ist die private Altersvorsorge für weite Teile von Berufsgruppen unumgänglich (ausgenommen werden können eigentlich hier nur Beamte und Berufspolitiker).

Unser Empfehlung lautet: Sparpläne mit ETF. Entweder Sie nutzen dazu das Angebot von Banken, die ETF-Sparen anbieten (Gebühren beachten!) oder Sie legen sich monatlich einen bestimmten Betrag zur Seite um diesen dann akkumuliert (wegen der Transaktionskosten) z.B. zweimal jährlich in ausgewählte ETFs zu investieren.

Abhängig vom Alter sollten Sie die Aktienquote an Ihren privaten Vorsorge bestimmen. Je älter der Anleger ist, desto niedriger sollte die Aktienquote sein (Orientierung: Aktienquote=100-Lebensalter).