Aktien Depot eröffnen: Vergleich von Wertpapier-Depots von Online-Brokern und Banken 2015

Entscheidende Faktoren bei der Auswahl des richtigen Wertpapierdepots beim richtigen Online-Broker bzw. der richtigen Bank sind die Anzahl und Kosten der Transaktionen (Käufe/ Verkäufe) sowie die Höhe des jeweiligen Transaktionsvolumens. Hier sehen Sie die besten Wertpapier-Depots mit kostenloser Kontoführung und deren Kosten im Vergleich.

Kostenrechner Wertpapierdepot
Schritt 1 Durchschnittl. Ordervolumen:
nur Zahl z.B. 5000
Schritt 3 Anteil Order über Internet:
   
Schritt 2 Anzahl Order / Jahr:
nur Zahl z.B. 100
   
Schritt 4 Durchschnittl. Depotvolumen:
nur Zahl z.B. 20000
Wertpapierdepots nach Gesamtkosten*
Anbieter / Wertpapierdepot Kosten Depot p.a. Kosten/ Order Kosten Gesamt p.a. Mehr Infos /
Antrag
1DEGIRO
Depot
0,00 € 2,08 € 24,96 €  Zum Anbieter
2flatex
Depot
0,00 € 5,00 € 60,00 €  Zum Anbieter
3CapTrader
Livekonto
0,00 € 5,00 € 60,00 €  Zum Anbieter
4Lynx Broker
Depot
0,00 € 5,80 € 69,60 €  Zum Anbieter
5OnVista Bank
Festpreis-Depot
0,00 € 6,50 € 78,00 €  Zum Anbieter
6TARGOBANK
Depot
0,00 € 8,90 € 106,80 €  Zum Anbieter
7Deutsche Bank
maxblue Depot
0,00 € 8,90 € 106,80 €  Zum Anbieter
8Sparkassen Broker
Depot
0,00 € 9,48 € 113,76 €  Zum Anbieter
9ING-DiBa
Direkt-Depot
0,00 € 9,90 € 118,80 €  Zum Anbieter
101822direkt
Wertpapierdepot
0,00 € 9,90 € 118,80 €  Zum Anbieter
11comdirect bank
comdirect Depot
0,00 € 9,90 € 118,80 €  Zum Anbieter
12Consorsbank
Depot
0,00 € 9,95 € 119,40 €  Zum Anbieter
13DKB
DKB-Broker
0,00 € 10,00 € 120,00 €  Zum Anbieter
* Kosten pro Jahr, berechnet auf Basis der aktuellen Konditionen vom 25.08.2016. Bei Wertpapiertransaktionen können zusätzlich zu den Bankgebühren fremde Spesen anfallen. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2016 financeAds.net

Allgemeine Informationen lesen und ein Aktien-Depot eröffnen (Wertpapierdepot eröffnen):

Was versteht man unter einem (Aktien-) Broker?
Unter einem Broker versteht man einen Händler von Wertpapieren an der Börse. Es handelt sich um einen Aktienhändler, der im Auftrag seiner Kunden (Anleger) Wertpapiergeschäfte abwickelt . Für diese Dienstleistung bezahlt der Kunde Gebühren (Depotgebühren, Transaktionskosten/ Kosten pro Order/ Trading-Gebühren) an den Broker.

Was ist ein (Wertpapier-) Depot?
Ein (Wertpapier-) Depot ist ein Konto, das für die Verwaltung und Aufbewahrung von Wertpapieren zuständig ist. Es dient nicht dem Zahlungsverkehr. Viele Anbieter bieten inzwischen kostenlose Aktien-Depots an, d.h. es fällt keine Grundgebühr, sondern nur Transaktionskosten an.

Welcher Broker ist für mich der richtige?
Die Auswahl des geeigneten Brokers bzw. Wertpapier-Depots ist vor allem von der Anzahl der Transaktionen sowie vom Ordervolumen der Transaktion abhängig. Weiterhin gibt es vielfach Sonderkonditionen bei Depotwechsel bzw. für Neukunden. Vergleichen Sie in unserer Übersicht oben und holen Sie sich die Detailinformationen dann direkt beim Anbieter (Spalte rechts "Zum Anbieter").

Was versteht man unter Ordervolumen und Transaktionskosten?
Die Transaktionskosten sind die Kosten pro Wertpapierkauf oder -verkauf, den der Kunde an seine Bank zu zahlen hat.
Das Ordervolumen errechnet sich aus dem Produkt von der Stückzahl der Wertpapiere und dem Preis der Wertpapiere. Zu beachten sind hier die Transaktionskosten. Diese sind bei niedrigem Ordervolumen oft genauso hoch wie bei hohem Ordervolumen. Deswegen sollte das Ordervolumen nicht zu niedrig sein.
Beispiel: Der Kunde kauft 10 Aktien zu je 50 €. Das Ordervolumen beträgt damit 500 €. Der Onlinebroker verlangt in diesem Beispiel 10 €. D.h. die Transaktionskosten betragen in diesem Fall 2% des Ordervolumens. Diese Transaktionskosten müssen die Aktien (durch Wertseigerung oder Rendite) erst wieder erwirtschaften. Beim Verkauf der Aktien fallen erneut Transaktionskosten an.
Sind die Gebühren unabhängig von der Orderhöhe gilt: Je höher das Ordervolumen, desto niedriger sind prozentual die Transaktionskosten. Bei prozentualen Transaktionskosten ist das anders, hier richten sich die Transaktionskosten nach dem Ordervolumen.

Was ist bei der Eröffnung eines Aktien-Depots zu beachten?
Neben dem Aktien-Depot benötigt man ein Verrechnungskonto auf dem Ihre Gewinne gutgeschrieben werden und von dem die Kosten von Wertpapierkäufen abgebucht werden. Bei vielen Online-Brokern wird zum Aktien-Depot ein Tagesgeldkonto angeboten. Der Zinssatz dort sowie evtl. Kontoführungsgebühren sind beachtenswerte Faktoren bei der Auswahl des richtigen Wertpapierdepots.

Filialbank (Hausbank) oder Online-Broker?
Legt man Wert auf persönliche Beratung und einen persönlichen Ansprechpartner ist eventuell die Filialbank erste Wahl. Besonders unerfahrene Kunden sind hier im wahrsten Sinne des Wortes gut beraten. Für Kunden mit Erfahrung im Wertpapiergeschäft mit geringem Beratungsbedarf dürfte hingegen der Online-Broker die richtige Entscheidung sein. Hier wird meist zugunsten von niedrigeren Gebühren auf den persönlichen Ansprechpartner verzichtet. Online-Analyse-Tools sowie bei einigen Brokern angebotene telefonische Beratung unterstützen hier den Kunden. Unabhängig wie die Entscheidung letztendlich ausfällt: Wichtig ist sich über die Chancen und Risiken von Anlage-Produkten genau zu informieren.

Wie läuft eine Depoteröffnung ab?
Bei den Online-Brokern kann der Antrag zur Depoteröffnung gleich online gemacht werden. Neben den persönlichen Daten werden hierbei auch die Erfahrungen im Bereich Wertpapierhandel abgefragt. Dies dient dazu ein individuelles Risikoprofil zu erstellen. Das Risikoprofil entscheidet darüber, welche Arten von Wertpapiergeschäften der Kunde durchführen darf. Unerfahrenen Kunden werden hierbei risikobehaftete Geschäfte untersagt. Dadurch soll vermieden werden, dass Anfänger Geld durch zu riskante Anlagen verlieren. Meist wird vom Online-Broker auch gleich ein Verrechnungskonto mit angeboten. Dieses muss allerdings nicht zwingend beim Online-Broker liegen, sondern kann z.B. auch das Girokonto bei der Hausbank sein. Nachdem alle Angaben gemacht sind, erhält der Antragssteller meist innerhalb weniger Tage auch gleich die Konto-Unterlagen sowie einen Antrag auf Kontoeröffnung, der unterschrieben an den Anbieter zurückgesendet werden muss.
Bei der Filialbank erfolgt die Kontoeröffnung dagegen meist im Gespräch mit dem persönlichen Berater.

Musterdepot
Nach der Depoteröffnung empfiehlt es sich vor allem für den unerfahrenen Anleger ein oder mehrere kostenlose Musterdepots anzulegen. In diesen virtuellen Depots können Wertpapier-Käufe und Verkäufe ohne Risiko und Kosten simuliert werden. Die meisten Online-Broker bieten kostenlose Musterdepots an.

Nach der Freischaltung des Kundes kann mit dem Wertpapierhandel begonnen werden. Finden Sie hier Infos zum Depot sowie ein Musterdepot.